Aktuelle Lage

Sie haben Fragen zur aktuellen Energieversorgungslage?

Informationen für die Immobilienwirtschaft

Aktuell gibt es fast täglich neue Meldungen rund um die Energieversorgungslage in Deutschland und Europa. Welche Regelungen gelten für mich? Was sind die neuesten Beschlüsse? Wir als Ihr zuverlässiger Energiepartner möchten hier wichtige Hintergrundinformationen liefern und Ihre dringendsten Fragen beantworten.

Stand der letzten Bearbeitung: 27.12.2022, 15:00 Uhr

Soforthilfe-Paket Gaspreise (Dezemberhilfe)

Am 14.11.2022 hat der Bundesrat entschieden, im Dezember 2022 Erdgas- und Wärmekunden mit einer einmaligen Soforthilfe zu unterstützen. Um Haushalte sowie kleine und mittelständische Unternehmen zu entlasten, übernimmt der Bund einen Teil der Kosten für Erdgas. Weiter ist eine zweite Stufe der Entlastung in Form von einer Gaspreisbremse vorgesehen (s.u.). Selbstverständlich setzen wir die getroffenen Regelungen unverzüglich um.

Für Gaskunden sind grundsätzlich zwei Stufen vorgesehen:

  1. Übernahme der Energiekosten eines Monats (Abschlagsbetrag für den Monat Dezember 2022)
  2. Deckelung des Gaspreises für den Grundbedarf – ab März 2023, mit einer Rückwirkung für Januar und Februar 2023

 

 

  • An wen richtet sich die Dezemberhilfe? Profitieren auch Unternehmen von der einmaligen Entlastung?

    Der einmalige Entlastungsbetrag richtet sich an Letztverbraucher von leitungsgebundenem Erdgas, sofern sie vom jeweiligen Energieversorger am Stichtag 01.12.2022 beliefert wurden. Ausgenommen sind jedoch Entnahmestellen von RLM Kunden mit einem Jahresverbrauch von > 1,5 GWh sowie Kunden, die das Erdgas für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen nutzen oder zugelassene Krankenhäuser sind.

    Für RLM-Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 1,5 GWh gibt es jedoch noch eine weitere Einschränkung. Sofern diese Kunden eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, haben Sie nach dem aktuellen Gesetzesentwurf Anspruch auf die einmalige Entlastung:

    • Kunden, die das Erdgas überwiegend im Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum oder als Wohnungseigentümergemeinschaft beziehen,
    • Kunden, die zugelassene Pflege, - Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sind, die soziale Leistungen im Aufgabenbereich des Sozialgesetzbuches erbringen,
    • Kunden, die staatliche, staatlich anerkannte oder gemeinnützige Einrichtungen des Bildungs- Wissenschafts- und Forschungsbereichs sind,
    • Kunden, die Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder anderer Leistungsanbieter sind.

    Diese Kundengruppen müssen uns als ihren Energieversorger spätestens bis zum 31.12.2022 in Textform darüber informieren, dass diese Voraussetzung erfüllt ist.

    Sofern eine der o.g. Voraussetzungen auf Sie zutrifft, wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an Ihren Kundenmanager oder senden uns eine Mail an immobilienkunden@remove-this.stadtwerke-kiel.de

    Hinweis: Sofern eine nachträgliche Prüfung ergibt, dass Entlastungsbeträge unzulässig ausgezahlt worden sind bzw. keine Anspruchsvoraussetzung vorlag, werden wir den Entlastungsbetrag zurückfordern.

  • Wie gestaltet sich die einmalige Entlastung im Rahmen der Dezemberhilfe für SLP- und RLM-Kunden?

    Für SLP-Kunden gilt:

    Vorgesehen ist, dass der Bund im Dezember einmalig die Abschlagszahlung für Letztverbraucher übernimmt. Damit wird eine finanzielle Brücke bis zur Gaspreisbremse geschaffen.

    Aus diesem Grund werden wir im Dezember keine Abschläge für diese Gas-Kunden einziehen.

    Sollten Sie Ihre Gas-Abschläge per Überweisung zahlen, können Sie diese für Dezember aussetzen. Für den Fall, dass der Abschlagsbetrag dennoch bei uns eingeht, werden wir eine entsprechende Gutschrift in der nächsten Jahresabrechnung berücksichtigen.

    Die ausgesetzten Dezemberabschläge stellen eine vorläufige Leistung zur schnellen Entlastung dar. Der tatsächliche einmalige Entlastungsbetrag berechnet sich jedoch wie folgt:

    Für SLP-Kunden ergibt sich der tatsächliche einmalige Entlastungsbetrag aus einem Zwölftel des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem im Dezember gültigen Arbeitspreis für Gas zuzüglich des Grundpreises für den Monat Dezember. Mit der nächsten Jahresabrechnung wird die vorläufige Leistung (erstatteter Dezemberabschlag) dann mit diesem Erstattungsanspruch auf Basis der Verbrauchsprognose aus dem September 2022 verrechnet.

    Für RLM-Kunden gilt:

    Für RLM-Kunden, die von der Dezemberhilfe profitieren, wird zur Berechnung des einmaligen Entlastungsanspruches ein Zwölftel des Verbrauchs von November 2021 bis einschließlich Oktober 2022 und der im Dezember 2022 gültige Preis herangezogen. Im Gegensatz zu den SLP-Kunden besteht für RLM-Kunden kein Anspruch auf eine vorläufige Leistung.

    Für die anspruchsberechtigten RLM-Kunden erfolgt die Kompensation spätestens mit der ersten Abrechnung, die den Monat Dezember umfasst.

    Warum lohnt es sich, weiter Energie zu sparen?
    Die Höhe der Entlastung im Dezember orientiert sich an dem im Monat September 2022 prognostizierten Jahresverbrauch. Sie ist somit unabhängig vom tatsächlichen Gegenwartsverbrauch im Dezember. Wer Energie spart, spart Geld und trägt dazu bei, Preisdruck am Gas- und Wärmemarkt zu verringern sowie die Wahrscheinlichkeit einer Gasmangellage zu reduzieren.

  • Wie erfolgt die Weitergabe der Entlastungen für Gas und Wärme in Mietverhältnissen und in Wohnungseigentümergemeinschaften?

    Im Falle einer Vermietung ist vorgesehen, dass der Vermieter die Entlastung, die er für den Dezember 2022 erhält, im Rahmen der nächsten Heizkostenabrechnung an die Mieterinnen und Mieter weitergibt. Die Höhe der Entlastung ist dabei gesondert auszuweisen.

    Eine Gemeinschaft von Wohnungseigentümern hat die Entlastung im Rahmen der Jahresabrechnung an die Wohnungseigentümer weiterzugeben und dabei die Höhe hier ebenfalls gesondert auszuweisen.

  • Wie muss ich meine Mieterinnen und Mieter als Vermieter informieren?

    Der Vermieter soll die Mieter unverzüglich und in Textform über die Höhe der vorläufigen Leistung oder die Höhe der tatsächlichen Entlastung informieren. Zusätzlich besteht eine Pflicht, die Mieter darüber zu informieren, dass er die endgültige Entlastung in der Heizkostenabrechnung für die laufende Abrechnungsperiode an den Mieter weitergeben wird.

    Gleiches gilt für die Vermietung von Eigentumswohnungen. In diesem Fall soll der Vermieter den Mieter unverzüglich nach Erhalt der Informationen von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer informieren.

Soforthilfe-Paket Wärmepreise (Dezemberhilfe)

Am 14.11.2022 hat der Bundesrat entschieden, im Dezember 2022 Erdgas- und Wärmekunden mit einer einmaligen Soforthilfe zu unterstützen. Um Letztverbraucher zu entlasten, übernimmt der Bund einen Teil der Kosten für Fern- bzw. Nahwärme. Weiter ist eine zweite Stufe der Entlastung in Form von einer Wärmepreisbremse vorgesehen (s.u.). Selbstverständlich setzen wir die getroffenen Regelungen unverzüglich um. Sie müssen nicht tätig werden.

Da Fern- und Nahwärme ebenfalls unter Einsatz von Erdgas erzeugt wird, profitieren auch diese Kunden von einer schnellen Entlastung im Dezember und einem Wärmepreisdeckel.

 

  • Wie funktioniert die Dezemberhilfe für Wärmekunden?

    Die Höhe der einmaligen Entlastung im Dezember basiert auf den Abschlägen/Preisen aus September 2022. Diese werden jedoch mit einem vom Gesetzgeber vorgegebenen, pauschalen Anpassungsfaktor multipliziert, der die mittelfristige weitere Preisentwicklung bis Dezember pauschal abdecken soll. Die Höhe des Faktors wurde auf 20 % festgelegt. Danach beträgt die Gutschrift unserer Wärmekunden 120 % der im September geleisteten Abschlagszahlung.

    Warum lohnt es sich, weiter Energie zu sparen?
    Die Höhe der Entlastung im Dezember orientiert sich an dem im Monat September 2022 prognostizierten Jahresverbrauch. Sie ist somit unabhängig vom tatsächlichen Gegenwartsverbrauch im Dezember. Wer Energie spart, spart Geld und trägt dazu bei, Preisdruck am Gas- und Wärmemarkt zu verringern sowie die Wahrscheinlichkeit einer Gasmangellage zu reduzieren.

  • Wie profitieren meine Mieter von den Entlastungen?

    Wie bei den Gaskunden ist auch für Wärmekunden vorgesehen, dass Vermieterinnen und Vermieter die Entlastungen im Rahmen der nächsten Heizkostenrechnung an Ihre Mieterinnen und Mieter weitergeben.

    Sofern Sie uns mit uns einen Wärme-Direkt-Service-Vertrag (WDS) geschlossen haben und wir somit die Heizkostenabrechnung mit Ihren Mieterinnen und Mietern übernehmen, erfolgt deren Entlastung durch uns. Die Mieterinnen und Mieter erhalten von uns im Dezember eine Gutschrift in Höhe von 120 Prozent der im September geleisteten Abschlagszahlung.

     

Gaspreisbremse & Wärmepreisbremse

Das Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) soll Gas- und Wärmekunden über die Dezemberhilfe hinaus entlasten. Das entsprechende Gesetz wurde am 16.12.2022 durch den Bundesrat beschlossen.

Ab März 2023 bis einschließlich Dezember 2023 soll die Entlastung in Form von monatlichen Gutschriften (monatlicher Entlastungsbetrag) – etwa durch reduzierte Abschlagsbeträge – erfolgen.  
Für die Monate Januar und Februar sollen die Entlastungen dann rückwirkend greifen. 

Die Berechnung der monatlichen Entlastung richtet sich dabei nach der Kundengruppe:

  • Erste Kundengruppe

    Für Kunden, die mindestens eine der nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen, gelten nahezu die gleichen Regelungen zur Berechnung wie für Privatkunden.

    • Kunden, deren Jahresverbrauch an der Entnahmestelle 1.500 MWh nicht überschreitet
    • Kunden, die Erdgas bzw. Wärme überwiegend im Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum oder als Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft beziehen
    • Kunden, die zugelassene Pflege, - Vorsorge- oder Rehabilitations­einrichtungen, Kindertagesstätte oder andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind, die soziale Leistungen im Aufgabenbereich des Sozialgesetzbuches erbringen
    • Kunden, die staatliche, staatlich anerkannte oder gemeinnützige Einrichtungen des Bildungs- Wissenschafts- und Forschungsbereichs oder Bildungseinrichtung der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen oder des Privatrechts sind, oder als eingetragener Verein oder als sonstige juristische Person des privaten Rechts organisiert sind
    • Kunden, die Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder anderer Leistungsanbieter oder Leistungserbringer der Eingliederungshilfe sind

    Ausgenommen sind an dieser Stelle nach dem aktuellen Gesetzesentwurf explizit zugelassene Krankenhäuser und Kunden, die leitungsgebundenes Erdgas für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärme­erzeugungs­anlagen beziehen.

    Die Gas- und Wärmepreisbremse sieht für die oben genannten Kunden für 80 % des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs (SLP-Kunden) bzw. für 80 % des Jahresverbrauchs im Kalenderjahr 2021 (RLM-Kunden) folgendes vor:

    • Höchstpreis für Erdgas: 12 Cent pro kWh (brutto inkl. aller Entgelte und Umlagen)
    • Höchstpreis für Wärme: 9,5 Cent pro kWh (brutto inkl. aller Entgelte und Umlagen)
    • Für die restlichen 20 % des Gas- und Wärmeverbrauchs wird der gültige Vertragspreis abgerechnet
  • Zweite Kundengruppe

    Für Kunden, die nicht zur ersten Kundengruppe gehören, aber eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, greifen ebenfalls Preisobergrenzen.

    Für Erdgas sind hierzu folgende Kundengruppen definiert:

    • RLM-Erdgaskunden, die mehr als 1.500 MWh beziehen, dieses aber nicht für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen einsetzen
    • Betreiber einer KWK-Anlage, die leitungsgebundenes Erdgas nicht ausschließlich für den kommerziellen Betrieb der KWK-Anlage nutzen
    • Zugelassene Krankenhäuser

    In diesen Fällen sieht die Gas- bzw. Wärmepreisbremse vor, dass sie für 70 Prozent ihres Jahresverbrauchs an der jeweiligen Entnahmestelle im Jahr 2021 von einem maximalen Preis pro Kilowattstunde profitieren:

    • Höchstpreis für Erdgas: 7 Cent pro kWh (vor Netzentgelten, Messstellenentgelten und staatlich veranlassten Preisbestandteilen einschließlich Umsatzsteuer)
    • Höchstpreis für Wärme: 7,5 Cent pro kWh (vor Messentgelten und staatlich veranlassten Preisbestandteilen einschließlich Umsatzsteuer)
    • Für die restlichen 30 % des Gas- und Wärmeverbrauchs wird der gültige Vertragspreis abgerechnet

Strompreisbremse

  • Wie ist der aktuelle Stand zur Strompreisbremse?

    Neben dem Gas- und Wärmepreisdeckel ist auch eine Regelung zur Begrenzung von Strompreisen vorgesehen, die vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 greifen wird. Eine Verlängerung bis 30.04.2024 zeichnet sich bereits jetzt ab. Geregelt wird die Strompreisebremse im Strompreisbremsegesetz (StromPBG), das am 16.12.2022 durch den Bundesrat beschlossen wurde.

    Für Kunden mit einem Jahresverbrauch von über 30.000 Kilowattstunden soll der Deckel bei 13 Cent pro Kilowattstunde vor Netzentgelten, Messstellenentgelten und staatlich veranlassten Preisbestandteilen liegen.

    Diese Preisobergrenze soll dann bei SLP-Kunden für 70 % der vorliegenden Jahresverbrauchsprognose des Netzbetreibers gelten (=Entlastungskontingent). Bei RLM-Kunden werden für die Bestimmung des Entlastungskontingentes 70 % des historischen Verbrauchs im Kalenderjahr 2021 herangezogen.

    Sollten Sie weniger als 30.000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbrauchen, finden Sie hier die für Sie zutreffenden Regelungen.

    Die Entlastung soll wie auch bei Gas- und Wärmekunden monatlich gewährt werden, in dem diese in den Abschlagsbeträgen unter dem Vorbehalt der Rückforderung berücksichtigt wird.

Sofern Ihr Arbeitspreis oberhalb des gedeckelten Preises liegt, profitieren Sie automatisch von der jeweiligen Preisbremse. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass die technische Umsetzung der Preisbremsen aufgrund ihrer Komplexität nicht schon im Januar abgeschlossen werden kann. Aus diesem Grund werden die Preisdeckelungen in den Rechnungen für Januar und ggf. auch Februar noch nicht sichtbar sein.

Selbstverständlich werden Sie – wenn auch rückwirkend, etwa durch Rechnungskorrekturen – von der jeweiligen Preisbremse profitieren. Bitte sehen Sie daher von Anfragen zum weiteren Vorgehen und den konkreten Umsetzungen ab.

Positiv für alle, die bereits Energie sparen: Die Preisbremsen greifen auf Basis der Jahresverbrauchsprognose bzw. dem Jahresverbrauch 2021 und NICHT auf dem tatsächlichen Energieverbrauch. Wer es schafft, mit weniger Energie auszukommen als für diese Berechnung angesetzt wurde, zahlt für seinen gesamten Verbrauch maximal den festgelegten Höchstpreis. Also: Energiesparen lohnt sich auch weiterhin! 

Mehrwertsteueranpassung

Mehrwertsteuer­anpassung auf Erdgas und Wärme

Die Bundesregierung hat als Maßnahme zur Entlastung der Verbraucher rückwirkend zum 01.10.2022 eine befristete Mehrwertsteuersenkung für Gas- und Wärmelieferungen auf 7 % beschlossen (bislang 19 %). Diese geben wir selbstverständlich an unsere Kunden weiter. Wir setzen diesen preismindernden Effekt rückwirkend zum 01.10.2022 in unserem Abrechnungssystem um, sodass dieser automatisch in Ihre nächste Jahres­verbrauchs­abrechnung einfließt. Sie müssen hierfür nicht tätig werden.

  • Muss der Abschlag meines Gasliefervertrages angepasst werden, wenn die Mehrwertsteuer auf 7% gesenkt wird und die Gasbeschaffungsumlage wegfällt?

    Nein, die Veränderungen gegenüber dem bisher gültigen Preisniveau sind relativ gering. Eine Abschlagsanpassung empfehlen wir daher aktuell nicht. Mit der nächsten Jahresverbrauchsabrechnung werden wir alles korrekt verrechnen.

Energiesparen

  • Aus welchem Grund ist Energiesparen weiterhin so wichtig?

    Einerseits benötigen wir dringend bundesweit eine Einsparung von ca. 20 %, um bei einem normalen Winter die Versorgungssicherheit trotz ausgefallener Gasmengen aus Russland gewährleisten zu können. Andererseits wird das Gas trotz Mehrwertsteuersenkung und dem angekündigten Preisdeckel grundsätzlich deutlich teurer werden, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Deshalb senkt jede eingesparte Kilowattstunde nicht nur den bundesweiten Energiebedarf, sondern schont auch den eigenen Geldbeutel.

  • Warum sollte ich in der Gaskrise auch Wärme, Warmwasser und Strom sparen?

    Der Energieträger Erdgas ist eng verwoben mit den weiteren Sparten Strom, Wärme und Wasser. Denn auch Strom wird unter Einsatz von Erdgas produziert, genau wie Fern- und Nahwärme. Und Wasser wird wiederum durch den Einsatz von Gas, Fernwärme oder Strom erwärmt. Auch wenn es wünschenswert ist, sind wir noch weit davon entfernt, ausreichend Energie aus regenerativen Quellen wie Sonne oder Wasserkraft gewinnen zu können.

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