Neue Pflichten, neue Chancen, Änderungen 2019

Anforderungen an Industrie und Dienstleister aus der Novelle des EDL-G

Ende April 2015 trat die Novelle des Gesetzes über Energiedienstleistungen (EDL-G) in Kraft.

Mit ihr setzten Bund und Länder die europäische Energieeffizienzrichtlinie in nationales Recht um. Die Novelle verpflichtet alle Betriebe, die größer als mittelständisch sind, Energieaudits nach DIN 16247 durchzuführen und von qualifizierten Experten abnehmen zu lassen. Alle vier Jahre muss ein Folge-Audit erfolgen.

Die Pflicht zur Erhebung aller Verbrauchsmengen und -profile gilt dabei nicht allein für das produzierende Gewerbe: Auch alle dienstleistenden Unternehmen wie z. B. aus Handel, Banken, Tourismus, Versicherungen oder dem privaten Gesundheitswesen stehen in der Pflicht.

Damit sind über 100.000 Unternehmen in Deutschland verpflichtet, eine Wiederholung des Energieaudits umzusetzen. Sofern Sie bereits 2015 ein Energieaudit vornehmen ließen, müssen Sie es bis Ende November 2019 erneuern, um den gesetzlichen Anforderungen weiter zu entsprechen.

Unternehmen, in denen noch kein Audit durchgeführt wurde, die aber hierzu verpflichtet sind, müssen seit Juni 2016 vermehrt mit Abmahnungen rechnen. Deshalb raten wir säumigen Unternehmen dringend zur fristgerechten Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben.

Managementsysteme: Die Alternativen zum Audit

Die Unternehmen können sich auch für eine Alternative zum Energieaudit entscheiden: zur Zertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018 oder eines Umweltmanagementsystems (EMAS). Unternehmen, die sich bereits entsprechend haben zertifizieren lassen, sind vom Energieaudit befreit.

Welche Unternehmen sind zum Audit verpflichtet?

Laut Definition der EU-Richtlinie gelten Unternehmen als Nicht-KMU,

  • die mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen oder
  • die zwar weniger als 250 Mitarbeiter zählen, aber einen Jahresumsatz von über 50 Mio. € und eine Jahresbilanzsumme von über 43 Mio. € erzielen.

Für Unternehmen, die diese Jahreswerte wechselnd über- und unterschreiten, gelten besondere Regeln. Gleiches gilt für Betriebe, die als Partner- und Verbundunternehmen nicht für sich allein betrachtet werden. Bei Fragen hierzu ziehen Sie bitte Ihren Wirtschaftsprüfer oder Rechtsbeistand hinzu.

Wie funktioniert der Nachweis des Audits?

Die Prüfung durchgeführter Audits ist Aufgabe des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es fordert stichprobenartig Nachweise darüber, ob das Unternehmen

  • der Verpflichtung zum Energieaudit nachgekommen ist (§8 Abs. 1 EDL-G) oder
  • von der Verpflichtung freigestellt wurde, z. B. aufgrund der Durchführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems (§8 Abs. 3 EDL-G).

Die entsprechenden Nachweise werden vom Energieauditor und der Unternehmensleitung bestätigt. Eine aktive Nachweispflicht seitens der Betriebe besteht nicht. Kann ein dazu aufgeforderter Betrieb keinen Nachweis erbringen, können Ordnungsgelder von bis zu 50.000 € verhängt werden. Seit 2016 fordert die BAFA nun vermehrt Nachweise über Energieaudits an.

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  • Energieaudit nach DIN EN 16247-1
    Exakte Momentaufnahme Ihres Verbrauchs

    Für Unternehmen, die größer als mittelständische Betriebe sind, schreibt die Gesetzgebung seit 2015 das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 vor. Es identifiziert Menge und Profil des betrieblichen Energieverbrauchs zu einem Zeitpunkt und bewertet sie mittels nachvollziehbarer Kennzahlen. So schafft es eine Basis für betriebliche Entscheidungen, wie die Energieeffizienz im Unternehmen erhöht werden kann. Nach jeweils vier Jahren wird das Audit wiederholt.

    Ein erfolgreiches Energieaudit erfasst mindestens 90 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines Unternehmens. Berücksichtigt werden alle Energieträger (Strom, Brennstoffe, [Nah- und Fern-]Wärme, regenerative Energien und Kraftstoffe) an allen Standorten und Gebäuden und in allen Anlagen und Prozessen, inklusive dem Transport des Unternehmens. Das Audit soll ein zuverlässiges Bild der Gesamt-Energieeffizienz ergeben, um daraus die wirksamsten Verbesserungenmaßnahmen ermitteln zu können. Also muss es auf aktuellen, belegbaren Betriebsdaten zum Energieverbrauch und zu den Lastprofilen basieren.

    Schema der Entwicklung des betrieblichen Energieverbrauchs bei Durchführung von Energieaudits.

    Der vom Betrieb bestellte Auditor fasst die per Kennzahlen klassifizierten Daten in einem Bericht zusammen. Hier stellt er auch die ermittelten Einsparpotentiale dar, entweder in Form einer Lebenszykluskostenanalyse oder als Amortisationsrechnung. Bei mehreren ähnlich strukturierten Betriebsstätten kann der Auditor das Multi-Site-Verfahren anwenden, bei dem, stellvertretend für das gesamte Unternehmen, einzelne, repräsentativ ausgewählte Betriebsstätten untersucht werden.

    Was nützt das Energieaudit?

    Weiterhin ist das Energieaudit nach DIN 16247 der unkomplizierteste Weg für Ihr Unternehmen, den gesetzlichen Pflichten aus dem EDL-G zu entsprechen. Zudem schaffen Sie die Voraussetzung, Ihr Unternehmen via Spitzenausgleich (vgl. § 55 EnergieStG) steuerlich zu entlasten. Zusätzlich vorteilhaft dürften auch die Einsparpotenziale für Ihr Unternehmen sein, die sich aus der Analyse Ihrer Verbrauchsdaten ergeben.

    Das Audit ist ein erster, aber essentieller Schritt hin zu höherer Effizienz – auch wenn aus ihm noch keine Unternehmensziele für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess definiert werden. Das ist Aufgabe von Energie- und Umweltmanagementsystemen – eines stellen wir Ihnen als Alternative zum Energieaudit hier vor.

    Das beinhaltet das Energieaudit DIN EN 16247-1
    • 90 Prozent aller Energieverbräuche werden erfasst
    • Systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes
    • Punktuelle Bestandsaufnahme
    • Ermittlung von Einsparpotenzialen
    • Wiederholung im Vier-Jahres-Turnus
  • Energiemanagementsystem (EnMS) nach DIN EN ISO 50001:2018
    Kontinuierlich zu hoher Energieeffizienz

    Eine Alternative zum Energieaudit heißt DIN EN ISO 50001, bzw. die Vorläufer-Version DIN EN ISO 50001, und besteht im Aufbau eines betrieblichen Energiemanagementsystems (EnMS). Es verursacht zwar mehr Aufwand für das Unternehmen, birgt aber auch größere Erfolgschancen, weil es Effizienzziele definiert und deren Umsetzung auf vielen betrieblichen Ebenen verfolgt. Seit 2011 werden Unternehmen nach der DIN-Norm ISO 50001 geprüft und zertifiziert. Die zum August 2018 überarbeitete ISO 50001:2018 geht nach den gleichen Prinzipien vor wie ihr Vorgänger, sieht aber umfassende Veränderungen vor. Sie erfordert mehr organisatorischen und kommunikativen Aufwand von Seiten des Unternehmens.

    Die Norm ISO 50001 unterstützt die Unternehmensleitung bei der Orientierung in allen energierelevanten Themen und basiert auf dem Modell eines "Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses". Das heißt: Anders als beim Audit, das alle vier Jahre eine Momentaufnahme erstellt, entwickelt ein EnMS ein kontinuierliches Bild vom Energieverbrauch und den Lastprofilen. Es hilft so langfristig dabei, die gesetzten Energieeinsparziele durch zielgerichtete Maßnahmen zu realisieren. Hauptziel ist es, bei geforderter Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherzustellen.

    Schema der Energieverbrauchskurve eines Betriebs bei Durchlauf eines EnMS und »kontinuierlicher Verbesserung« der Effizienz.

    Inhalte der Norm 50001 sind die Energieplanung, die alle nennenswerten Maßnahmen zusammenfasst, die Definition von Energiezielen und die Entwicklung von Aktionsplänen für das Unternehmen. Daran anschließend werden die Energieströme detailliert erfasst und mittels gebildeter Kennzahlen bewertet. Die anschließenden Analysen legen verdeckte Potenziale offen. Die ISO 50001:2018 verlangt nun nicht nur eine Verbesserung des Energiestatus. Auch die Abläufe und Strukturen beim Energiemanagement sollen sich stetig verbessern. Sie schreibt eine definierte Kommunikationsstrategie und Organisationsstruktur vor, wobei die Umsetzung des Energiemanagements von einem Beauftragen oder einem Team überwacht werden soll.

    Interessant ist DIN 50001:2018 als Alternative auch für alle Betriebe, die bereits nach DIN 14001 oder 9001 zertifiziert sind, denn diese Vorläufer des Energiemanagementsystems vereinfachen das 50001-Zertifikat – und damit auch die Befreiung vom Umweltaudit, wie es das EDL-G vorschreibt. Befreit sind auch Betriebe, die ein Zertifikat für das – weit aufwändigere – Umweltmanagementsystem EMAS nachweisen können.

      Frist läuft für die Umsetzung der DIN 50001:2018

      Drei Jahre haben die Unternehmen nun für die Umstellung auf die überarbeitete DIN 50001:2018 Zeit. Allerdings läuft die Frist bereits seit August 2018, seitdem die internationale Fassung der Norm veröffentlicht worden ist.

      DIN 50001:2018: Das steckt in einem EnMS
      • Aufnahme von Effizienzzielen in die Unternehmenspolitik
      • Kontinuierliche Messung von Daten und Prüfung der Zielerreichung
      • Aktive Integration der Mitarbeiter in den Prozess
      • Durchführung jährlicher interner Audits
      • Re-Zertifizierung nach je drei Jahren
      • Anpassungen der Organisation und Abläufe nach den neuen Vorgaben vom August 2018
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      Schritt 1:

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      • Implementierung des 24/7 Energiecockpits in Ihrem Betrieb
      • Initiale Unterstützung und Beratung bei der Zählersetzung
      • Erstellung von individuellen Berichten und Auswertungen nach Ihren Wünschen

      Schritt 2:

      • Aktive Unterstützung bei der Suche von geeigneten Energieberatern, Planungsbüros und Zertifizierungsgesellschaften
      • Kompetente Unterstützung während des Beratungs-und Zertifizierungsprozesses
      • Entwicklung von Contracting-Lösungen

      Schritt 3:

      • Begleitung während des Optimierungs- und Zertifizierungsprozesses
      • Umsetzung von Contracting-Lösungen
      • Feedbackgespräche mit allen Beteiligten zur Optimierung der Ergebnisse
    • Förderungen für mehr Energieeffizienz in Betrieben

      Zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen bieten Bund und EU zahlreiche Modelle zur finanziellen Förderung an. Unterstützt werden Maßnahmen zur Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen und deren technischen Umsetzung. Zuständig für die Bearbeitung von Förderanträgen ist wiederum das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

      Folgende Förderprogramme sind für Sie als Nicht-KMU relevant:

      Förderprogramm: Energiemanagementsysteme

      Das Förderprogramm Energiemanagementsysteme unterstützt Unternehmen bei der Einführung eines Energiemanagementsystems.

      Was wird gefördert?

      • Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 bzw. 50001:2018
      • Rezertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 bzw. DIN EN ISO 50001:2018
      • Erstzertifizierung eines Energiecontrollings gemäß Anhang der Förderrichtlinie
      • Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie (Messtechnik) für Energiemanagementsysteme
      • Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme
      Förderung Querschnittstechnologien

      Gefördert werden Investitionen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten elektrischen Motoren und Antrieben.

      Beispiele für solche Querschnittstechnologien sind:

      • Pumpen
      • Ventilatoren
      • Anlagen zur Rückgewinnung von Wärme aus der Raumluft
      • Kompressoren und Anlagen zur Wärmerückgewinnung bei der Erzeugung von Druckluft

      Nähere Details zu den aktuell gültigen Förderprogrammen finden Sie unter www.bafa.de.

    • Glossar
      DIN EN ISO 50001 und DIN EN ISO 50001:2018

      Bezeichnet ein systematisches Energiemanagement nach DIN EN ISO-Norm und ist ein Instrument, um die Energieeffizienz in Unternehmen und Organisationen kontinuierlich zu erhöhen. Systematisches Energiemanagement wird in Unternehmen weltweit genutzt. Ein gutes Energiemanagement deckt Energieeinsparpotenziale auf. Die konsequente Nutzung solcher Potenziale senkt die Betriebskosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit. Ein Energiemanagement nimmt Einfluss auf organisatorische und technische Abläufe sowie Verhaltensweisen der Mitarbeiter.

      Erheblich Neuerungen durch Überarbeitung: DIN EN ISO 50001:2018

      Die Anforderungen an ein zertifiziertes Energiemanagement sind nun angepasst worden: Seit August 2018 gilt die Neufassung der ISO 50001 für alle Unternehmen, die bereits zertifiziert sind nach der ISO 50001 oder die eine Zertifizierung vornehmen lassen wollen.

      Der grundlegende Gedanke bleibt, dass die Norm den Unternehmen erleichtern soll, verschiedene Normen einzuführen und umzusetzen. Auditierung und Zertifizierung lassen sich damit ebenfalls besser verbinden. Die ISO 50001:2018 verlangt nun nicht nur eine Verbesserung des Energiestatus. Auch die Abläufe und Strukturen beim Energiemanagement sollen sich stetig verbessern. Sie verlangt eine definierte Kommunikationsstrategie und Organisationsstruktur, wobei die Umsetzung des Energiemanagements von einem Beauftragen oder einem Team überwacht werden soll. Die Gesamtverantwortung der obersten Leitung wird nun betont, die die strategische Einbindung des Energiemanagement-Systems sicherstellen soll. Die entscheidenden Einflussfaktoren bei der energetischen Bewertung müssen herangezogen werden, also die aktuelle energiebezogene Leistung und die Personen, die Einfluss auf den Verbrauch haben. Außerdem wird im Rahmen der überarbeiteten Norm genauer festgelegt, wie Daten gesammelt, gemessen und ausgewertet werden. Die Vorgaben für das Energiemanagement sind somit klarer umrissen. Durch die strengeren Vorgaben besteht nun erheblicher Anpassungsbedarf für zertifizierte Unternehmen. Die notwendigen Maßnahmen sind aufwändig und sollten frühzeitig in die Wege geleitet werden.

      Energiecontrolling

      Beim Energiecontrolling werden die im Energiemonitoring erfassten Daten mithilfe von Branchenkennzahlen, Unternehmenskennzahlen und/oder Vorjahreswerten verglichen, analysiert und bewertet.

      Energiemanagementsystem (EnMS)

      Energiemanagement umfasst die Summe aller Maßnahmen, die geplant und durchgeführt werden, um bei geforderter Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherzustellen.

      Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems wird Einfluss auf organisatorische und technische Abläufe sowie Verhaltensweisen genommen, um unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den Gesamtenergieverbrauch eines Unternehmens zu senken und die Energieeffizienz durch einen systematischen Ansatz kontinuierlich zu verbessern.

      Energiemonitoring

      Unter Energiemonitoring wird die kontinuierliche Erfassung und Visualisierung von Verbrauchsdaten verstanden. Es erfolgt keine Bewertung und Analyse.

      Multi-Site-Verfahren

      Bei Unternehmen, die über eine Vielzahl an ähnlichen Standorten verfügen, können Energieaudits auch an einer repräsentativen Anzahl von Standorten durchgeführt werden. Dieses Cluster bezeichnet man als Multi-Site-Verfahren.

      Spitzenausgleich

      Steuerentlastung gemäß § 55 EnergieStG und § 10 StromStG für das produzierende Gewerbe. Im Zuge der ökologischen Steuerreform hat der Gesetzgeber das Instrumentarium des so genannten Spitzenausgleichs geschaffen. Hierfür wird die Mehrbelastung durch die Strom- und Energiesteuer mit der Entlastung durch die Verringerung der Beitragssätze zu den Rentenversicherungen verglichen. Die Durchführung oder Einführung eines Audits oder EnMS gilt als Voraussetzung für einen Spitzenausgleich.

    Alle Infos in einer Broschüre

    Alle Informationen zur Gesetzesnovelle und zu unserer Energielösung für Sie haben wir Ihnen auch in einer Broschüre zusammengefasst.

    Broschüre zum EDL-G (2,12MB)

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    0431 594-3003

     

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