Energiespartipps

Sie möchten Energie sparen, sind sich aber unsicher wo und wie das in den eigenen vier Wänden am besten geht? Wir erklären Ihnen gerne wie einfach Energie sparen sein kann und was Sie dabei beachten sollten.

Aber was sind eigentlich gängige Energieverbräuche? Und liegen Sie mit Ihrem Verbrauch darüber? Werfen Sie doch einen Blick in die folgende Tabelle und in unsere Liste mit nützlichen Energiespartipps.

In dieser Tabelle finden Sie durchschnittliche Jahresverbräuche für verschieden große Haushalte. Vergleichen Sie den Betrag Ihrer letzten Strom-, Gas- oder Wasserrechnung einfach mit den Werten in der Tabelle.

Versorgungsart1 Person
50 m2
2 Personen
50-75 m2
3 Personen
75-135 m2
4 Personen
100-160 m2
Strom in kWh im Jahr    
Bedarf ohne Heizsysteme1.5002.5003.5004.500
Bedarf mit Warmwasseranteil2.1503.7405.7606.570
Gas in kWh im Jahr    
Bedarf nur für Kochwasser< 900< 900< 900< 900
Bedarf mit Warmwasseranteil9001.6002.6003.200
Bedarf Heizen im Neubau7.00010.00015.00018.000
Bedarf Heizen im Altbau13.00020.00026.00035.000
Wasser in m3 im Jahr    
Bedarf kalt und warm4890130145

Energieberatung für Privathaushalte

Wenn Ihr Verbrauch über den durchschnittlichen Werten liegt, beraten wir Sie gerne bezüglich der Möglichkeiten zur Einsparung.

Beleuchtung

  • Allgemeines

    Beachten Sie grundsätzlich, dass helle Lampenschirme und weiße Wände die Wirkung der Beleuchtung verstärken. Setzen Sie grundsätzlich lieber eine leistungsstarke als viele leistungsschwache Lampen ein. Und zwar genau dort, wo Sie das Licht auch benötigen. Unser Beispiel: Ihr Arbeitszimmer. Achten Sie hier auf geringe Allgemeinbeleuchtung und nutzen dagegen direkte und kräftige Beleuchtung am Arbeitsplatz. Am besten ist es jedoch, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz tageslichtorientiert platzieren, der Schreibtisch also am Fenster steht.

    Und: Reinigen Sie öfter Ihre Lampen, dadurch erhöht sich die Lichtausbeute. Vor allem an trüben Wintertagen werden Sie das zu schätzen wissen.

  • Energiesparlampen

    Energiesparlampen verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und haben eine circa neunmal höhere Lebensdauer.

    Eine herkömmliche Glühbirne verwandelt etwa 90 bis 95 Prozent der elektrischen Energie in Wärme statt in Licht. Dagegen ist die Lichtausbeute von Energiesparlampen mindestens fünf Mal so hoch. Das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar: Bei Berücksichtigung von Kaufpreis, Energieverbrauch und Lebensdauer sparen Sie mit einer 11-Watt-Energiesparbirne gegenüber einer gleich hellen konventionellen 60-Watt-Lampe mindestens 35 €.

    Verschiedene Leistungsstufen bei Energiesparlampen machen es Ihnen möglich, die handelsüblichen Glühlampen zu ersetzen:

    EnergiesparlampeGlühlampe
    7 Watt40 Watt
    11 Watt60 Watt
    15 Watt80 Watt
    20 Watt100 Watt

     

    Glühlampen herkömmlicher Art sollten Sie nur da einsetzen, wo sie wegen kurzer Einschaltzeiten sinnvoll sind, wie zum Beispiel im WC, Treppenhaus oder in Nebenräumen.

    Bitte beachten Sie: Energiesparlampen enthalten eine kleine Menge an Quecksilber, daher müssen sie als Sondermüll entsorgt werden.

  • Außenbeleuchtung

    In Außenbereichen wie Garage und Hauseingang kann durch Bewegungsmelder zusätzlich Energie gespart werden. Das Licht geht an, wenn eine Person den kritischen Bereich betritt, und das auch nur für einen Zeitraum von wenigen Minuten.

    Zu beachten ist allerdings, dass die Lichtausbeute der Energiesparlampen von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Das bedeutet, dass die Außenleuchte im Winter weniger hell leuchtet als im Sommer.

  • Leuchtstoffröhren

    Bei Leuchtstoffröhren ist die Lichtausbeute um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Glühbirnen. Sowohl Leuchtstoffröhren als auch Energiesparlampen werden am wirtschaftlichsten betrieben, wenn sie möglichst wenig ein- und ausgeschaltet werden, da dies zu Lasten der Lebensdauer geht. In neuen Energiesparlampen ist heute allerdings schon meistens ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) integriert, das den Stromfluss des Beleuchtungskörpers steuert. Diese Lampen können und sollen auch bei kurzen Pausen ausgeschaltet werden.

  • Halogenlampen

    Halogenlampen haben zwar eine bessere Effizienz als normale Glühlampen, trotzdem wird die Energie hauptsächlich in Wärme umgewandelt. Darüber hinaus verbrauchen Halogenlampen durch den Trafo ca. zehn Prozent der Lampenleistung als zusätzliche Energie. Halogenlampen sind deshalb KEINE Energiesparlampen! Wenn Sie dennoch nicht darauf verzichten wollen: Achten Sie darauf, dass der Schalter den Trafo auch wirklich abschaltet. So vermeiden Sie unnötigen Stromverbrauch.

Kühlen und Gefrieren

  • Gefrierschrank oder Truhe?

    Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank. Aber: Kaufen Sie kein zu großes Gerät, denn eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte! Stellen Sie Ihr Gefriergerät am besten in einem kühlen, gut belüfteten Raum auf. Eine um 1 °C niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch bereits um ca. vier Prozent. Da ist es ganz klar, dass Gefrierschrank und Herd keine guten Nachbarn sind.

    Aber auch bei der Nutzung kann man Einiges falsch machen. Stellen Sie zum Beispiel keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank. Die Folge sind verstärkte Eisbildung und damit auch ein erhöhter Energiebedarf. Grundsätzlich gilt: Tauen Sie Ihre Geräte ein- bis zweimal pro Jahr ab. Die sonst entstehende Vereisung erhöht den Energieverbrauch nämlich beträchtlich, dabei sollte eine Vereisung von mehr als zwei Millimetern möglichst vermieden werden.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Größe des Kühl- oder Gefrierschrankes. Ein empfohlener Richtwert: etwa 60 Liter Nutzinhalt pro Person. Die Ausnahme: 100-120 Liter für einen 1-Personen-Haushalt. Wenn Sie auf eine größere Vorratshaltung angewiesen sind, weil der nächste Supermarkt nicht gleich um die Ecke ist oder Sie Lebensmittel in größeren Mengen aus eigenem Anbau lagern wollen, so empfehlen wir etwa 100-130 Liter pro Person.

    Generell gilt auch: Zuviel Kälte schluckt unnötig Strom! Die optimale Temperatur, um Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten, beträgt +7 °C, im Gefriergerät reicht eine Temperatur von -18 °C.

    Außerdem sollten Sie die Gummidichtungen am Türrahmen Ihrer Kühlgeräte immer sauber halten und falls sie porös geworden sind, austauschen, damit nicht unnötig Kälte entweicht.

  • Energiekennzeichnungen

    Die sparsamsten Geräte tragen jetzt innerhalb der Energieeffizienzklasse A, in der es die Klassen A, A+ und A++ gibt, das Label A++. Mit diesem Label werden Spitzengeräte mit dem geringsten Stromverbrauch ausgezeichnet. Mit A+ werden etwas schlechtere Produkte gekennzeichnet. Bis zu 30% mehr Strom, als die Spitzenprodukte, verbrauchen bereits Geräte mit dem Kennzeichen A.

Heizung

  • Das 1x1 um Heizkosten zu sparen

    Hätten Sie es gewusst? 75% der zuhause verbrauchten Energie fällt auf die Raumwärme. Daher kann man hier mit einem bewussten Umgang besonders gut sparen. Hier kommen unsere Tipps:

    1. Luft ablassen! Wenn es im Heizkörper gluckert, ist es höchste Zeit ihn zu entlüften, da ein Luftpolster die Zirkulation verhindert. Der Vorgang ist einfach: Ventil oben am Heizkörper öffnen, ein Gefäß darunter halten und warten, bis die Luft entwichen ist und Wasser austritt. Danach Ventil wieder schließen. Geringe Mühe, große Wirkung: Luft in der Leitung kann die Kosten um bis zu 15% erhöhen.
    2. Versperren Sie der Wärme nicht den Weg! Nackte Heizkörper sehen zwar nicht unbedingt immer gut aus, aber dafür kann sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten. Verkleidungen und lange Vorhänge vor der Heizung, ungünstig platzierte Möbel sowie aufmontierte Stangen zum Wäschetrocknen können bis zu 20% der Wärme schlucken.
    3. Lüften Sie richtig! Gekippte Fenster bringen kaum frische Luft, können aber Ihre Heizkostenrechnung immens erhöhen. Deshalb lüften Sie lieber öfter mit weit geöffneten Fenstern. Die Faustregel fürs richtige Lüften während der kalten Jahreszeit: zwei Mal täglich, maximal fünf Minuten pro Raum. Je kälter es draußen ist, umso kürzer, da der Luftaustausch rascher vor sich geht. Wichtig: Heizung während des Lüftens abschalten.
    4. Überheizen Sie Ihre Wohnung nicht! Manche mögen's heiß - und wundern sich dann über ihre hohen Heizkosten. Bedenken Sie: pro Grad Raumtemperatur müssen Sie mit sechs Prozent höheren Heizkosten rechnen.
    5. Ein moderner Heizkessel ist der beste Energiesparer! Denn er ist ein sehr guter "Futterverwerter" und geht mit der kostbaren Energie besonders sparsam um. Ein moderner Niedertemperatur- oder Brennwertkessel kommt mit bis zu 40 Prozent weniger Energie aus als eine veraltete Heizungsanlage.
    6. Eine moderne Heizungsregelung regelt auch Ihre Heizkosten! Der Einbau einer modernen Heizungsregelung mit automatischer Nachtabsenkung etc. ist nicht teuer, hilft Ihnen aber, viel Geld und Energie zu sparen. Thermostatventile sind auch bei Altanlagen unverzichtbar.
    7. Lassen Sie die Wärme nicht entweichen! Schließen Sie nachts Ihre Rollläden und die Vorhänge, damit die Wärmeverluste durchs Fenster verringert werden. Dämmen Sie auch Ihre Heizkörpernischen und bringen Sie hier eine reflektierende Silberfolie an. Dadurch lassen sich bis zu vier Prozent Heizkosten sparen.
    8. Gleichmäßiges Heizen! Lassen Sie die Räume nicht auskühlen, da das Erwärmen ausgekühlter Räume einen höheren Heizwasserdurchfluss erfordert.
  • Empfohlene Raumtemperaturen

    Fragen Sie sich manchmal, welche Raumtemperaturen normal sind? Wir haben Ihnen zum Vergleich die Empfehlungen des Umweltbundesamtes in einer Tabelle zusammengestellt.

    Schlafen17° C
    Küche18° C
    Essen & Wohnenbis zu 20° C

     

    Außerdem wird vom Umweltbundesamt empfohlen, die Temperatur tagsüber bei mehrstündiger Abwesenheit auf ca. 18° C zu senken. Sind Sie ein paar Tage nicht zu Hause, ist es sinnvoll, die Temperatur auf 15° C zu reduzieren. Bei längerer Abwesenheit sollte die Temperatur noch weiter gesenkt werden. Sie können noch mehr Heizkosten sparen, wenn Sie die Heizung in Wohn- und Arbeitsräumen nachts um 5° C niedriger einstellen als tagsüber.

Wasser

  • Sparen im Bad

    Schon mit kleinen Investitionen können Sie ganz von selbst jeden Tag Wasser sparen – egal ob in der Toilette, Dusche oder beim Aufdrehen des Wasserhahns. Und so einfach geht es:

    1. Rüsten Sie Ihre Toiletten mit Sparspülern nach. Ein herkömmlicher Spülkasten verbraucht neun Liter Wasser pro Spülung, im Vergleich ein Spülkasten mit Spartaste nur drei Liter.
    2. Wassersparende Duschköpfe und Perlatoren
    3. Reparieren Sie tropfende Wasserhähne so schnell wie möglich. Tropft Ihr Wasserhahn alle zwei Sekunden, gehen Ihnen im Jahr rund 800 Liter Wasser verloren.
    4. Duschen geht vor Baden – ein Wannenbad braucht dreimal soviel Wasser und Energie wie ein Drei-Minuten-Duschbad. Deshalb besser einmal mehr duschen anstatt zu baden.
  • Waschmaschine und Geschirrspüler

    Vorteil Geschirrspülmaschine! - Beim Spülen des Geschirrberges einer vierköpfigen Familie mit der Hand werden im Schnitt 40 Liter Wasser verbraucht. Um dieses zu erwärmen, werden zusätzlich rund zwei Kilowattstunden verbraucht. - Dagegen kommt ein Geschirrspüler mit 20 Litern Wasser und 1,5 Kilowattstunden Strom aus.

    Was für die Spülmaschine gilt, gilt oft auch für die Waschmaschine! Also waschen Sie erst, wenn die Waschmaschine auch richtig voll ist, oder nutzen Sie deren Energiesparprogramme. Verzichten Sie bei normaler Verschmutzung der Wäsche auf die Vorwäsche und stellen Sie niedrigere Waschtemperaturen (60°C statt 95°C und 40°C statt 60°C) ein.

  • Warmwasser

    So sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Energie:

    1. Schalten Sie Warmwasserspeicher vor längeren Bedarfspausen (beispielsweise Urlaub) ganz aus, und zwar so rechtzeitig, dass das warme Wasser noch entnommen wird.
    2. Stellen Sie am elektronischen Durchlauferhitzer die gewünschte Warmwassertemperatur direkt ein. Sie bleibt auch bei geringem Wasserdurchfluss konstant. Dadurch werden die Einstellzeiten an der Armatur kürzer und Sie sparen Wasser.
    3. Hydraulische und elektronische Durchlauferhitzer haben keinen Bereitschaftsstromverbrauch. Als kompakte Geräte lassen sie sich verbrauchsnah installieren.

Haushaltsgeräte

  • Kochtopf versus Haushaltgerät

    Rund 11% des gesamten Stromverbrauchs entfallen auf Kochen, Braten und Backen. Es zahlt sich also aus, in der Küche die Kosten auf Sparflamme zu halten. Stromersparnis durch richtige Gerätenutzung erfordert keine Investitionen und kann bei allen Geräten – unabhängig vom Gerätealter – erzielt werden.

    1. Sparen mit Mikrowelle? – An sich hat der Mikrowellenherd einen relativ schlechten Wirkungsgrad: Lediglich die Hälfte der aufgenommenen elektrischen Energie steht als Wärmeleistung im Garraum zur Verfügung. Ihre Stärken hat die schnelle Welle aber bei kleinen Lebensmittelmengen und beim Auftauen. Zum Beispiel beim Garen von bis zu 400g Gemüse oder 200g tiefgekühltem Gemüse oder beim Wärmen von 300ml Flüssigkeit ist der Energiebedarf geringer als bei konventionellen Kochstellen.
    2. Kaffeemaschine: Mit der Kaffeemaschine Kaffee zuzubereiten ist nicht nur bequemer, sondern auch energiesparender als mit den altbewährten Methoden.
    3. Spezialgeräte: Auch Spezialgeräte wie Eierkocher, Wasserkocher und Toaster verbrauchen weniger Energie als bei der Zubereitung im Kochtopf oder im Backofen.

    Aber: Auch im Stand-by-Betrieb können Elektrogeräte Ihre Stromrechnung deutlich erhöhen. Darum schalten Sie diese über Nacht oder bei längeren Benutzungspausen ganz von der Stromversorgung ab. Damit können Sie auch die Gefahr eines Gerätebrandes verringern.

  • Kochen und Sparen

    Nicht alle Kochvorgänge lassen sich mit einem Haushaltsgerät umsetzen. Wie Sie dennoch beim Kochen sparen können, verraten wir Ihnen mit diesen Tipps:

    1. Richtige Topfgröße – Der Durchmesser von Topf- und Pfannenboden muss mit dem der Kochstelle möglichst übereinstimmen, so wird die Wärme am effektivsten übertragen. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Wärme verloren. Ist der Topf zu groß, verlängert sich die Ankochdauer.
    2. Glaskeramikfeld – Wählen Sie beim Herdkauf ein Glaskeramikfeld. Damit kochen Sie sparsamer als mit Gusskochplatten.
    3. Nachwärme nutzen! Sie können viel Energie sparen, indem Sie beim Backen und Kochen auf das Vorheizen verzichten. Nutzen Sie zusätzlich auch die Nachwärme und schalten Sie die Platten oder den Ofen etwas früher ab.
    4. Deckel drauf! Wer ohne Deckel kocht, vergeudet unglaubliche 200%. Das gilt für Elektro- ebenso wie für Gasherde. Das Zudecken bewirkt, dass die für den Kochvorgang erforderliche Wärme im Topf bleibt und die Kochdauer sich dadurch deutlich verringert. So benötigt man zum Kochen von 1,5 Litern Suppe ohne Deckel drei Mal soviel Energie wie mit Deckel! "Topfgucker" leben daher teurer, denn das ständige Abnehmen des Deckels vom Kochtopf kostet viel Energie.

So erkennen Sie den Verbrauch Ihrer Geräte

  • Energielabel

    Sie planen den Kauf eines neuen Haushaltgerätes? Und Sie fänden es gut, wenn es dafür eine objektive Entscheidungshilfe gäbe? Genau die gibt es: Das Energielabel.

    Es besteht aus einem Etikett für Geräte, die im Verkaufsraum des Handels stehen. Es enthält unter anderem Angaben zum Energieverbrauch und zum Fassungsvermögen.

    Diese Angaben werden von den Geräteherstellern nach streng normierten Kenndaten gemacht. Festgelegt werden diese Kenndaten durch die vom Bundesministerium für Wirtschaft erlassene Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung, mit der verschiedene europäische Richtlinien umgesetzt wurden. Das heißt: Alle Hersteller sind zu einer Selbstdeklaration nach strengen Vorschriften verpflichtet.

    Dabei gilt: A ist die günstigste Einstufung, G die ungünstigste.

    Bei Kühl- oder Gefriergeräten gibt es eine neue Kennzeichnung! Die sparsamsten Geräte tragen jetzt innerhalb der Energieeffizienzklasse A in der es drei Klassen gibt, das Label A++. Mit diesem Label werden Spitzengeräte mit dem geringsten Stromverbrauch ausgezeichnet. Mit A+ werden etwas schlechtere Produkte gekennzeichnet. Bis zu 30% mehr Strom, als die Spitzenprodukte, verbrauchen Geräte mit dem Kennzeichen A.

    Die Etiketten für das Energielabel bestehen aus zwei Teilen: einem bunten Grundetikett und einem dazugehörigen Datenstreifen (hier grau) mit den spezifischen Daten für das jeweilige Gerät.

    Hier sehen Sie an einem Beispiel, wie ein Waschautomaten-Etikett aussieht.

  • Stromfresser finden

    Finden Sie Ihre Stromfresser. Wer nicht dem Irrglauben aufsitzen will, dass das Ausschalten nicht benötigter Lampen ausreiche, sollte seine Stromfresser systematisch suchen: Der Stromverbrauch eines Gerätes lässt sich ermitteln, indem man den Wert für die Leistung in Watt (W) mit der Einschaltdauer in Stunden (h) multipliziert. Wenn Sie den daraus resultierenden Wert durch 1.000 teilen, haben Sie den Stromverbrauch in der Einheit Kilowattstunde (kWh) ermittelt, der Ihnen auch von der Stromrechnung bekannt sein dürfte.

    Ein Beispiel: Arbeitet ein elektrisches Geräte 3 h mit einer konstanten Leistung von 2000 W, so sind 6 kWh Strom verbraucht worden.

    Tipp: Suchen Sie die Kilowattstunden-Fresser in Ihrem Haus, indem Sie die Leistung und die geschätzte Einschaltdauer in einer Tabelle zusammenfassen.

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