Stadtwerke Kiel Umweltpreis 2026: 10.500 Euro an gemeinnützige Ökoprojekte
Der mit bis zu 12.000 Euro dotierte Umweltpreis der Stadtwerke Kiel würdigt Projekte in den Kategorien Umweltbildung, Klima- und Naturschutz sowie Ressourcen- und Energiesparen. Vereine, Initiativen und andere engagierte Gruppen hatten dabei zum siebten Mal die Möglichkeit, ihre gemeinnützigen Ideen einzureichen. Nach einer mehrstufigen Online-Abstimmung sowie einer Jurybewertung vergaben die Stadtwerke Kiel eine Fördersumme von 10.500 Euro, das bedeutet 13 Preise für insgesamt 29 eingereichte Projekte.
„Bereits zum siebten Mal vergeben wir unseren Umweltpreis, um gemeinnützige Vereine, Schulen und Gruppen in der Region zu fördern. Neben der demokratischen Publikumswahl, bei der jedes Projekt die Chance auf eine Förderung von bis zu 3.000 Euro hatte, vergibt eine unabhängige Jury Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Zusätzlich werden bis zu acht Projekte mit einer Impulsförderung von jeweils 250 Euro unterstützt“, erklärt Dr. Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel AG.
Nach drei Wochen Qualifikation und über 40.000 Besuchern der Wettbewerbsseite zogen acht von ursprünglich 29 Projekten ins Finale ein. Im abschließenden, zwei Tage dauernden Finale, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, einmalig per SMS für ihren Favoriten abzustimmen. Dabei kamen insgesamt rund 5.000 Stimmen zusammen. In einem ersten Schritt wurden die fünf Sieger der Publikumswahl ermittelt, die sich über Preisgelder in Höhe von insgesamt 7.000 Euro freuen konnten.
Preisträger Publikumspreise
Platz 1 (3.000 Euro): BUND Landesverband Schleswig-Holstein e.V. mit dem Projekt „Snorkeling.City“
Die Initiative „Snorkeling.City - eine Stadt taucht ab“ soll es Schulkindern aus Kiel ermöglichen, in die Unterwasserwelt der Ostsee einzutauchen und diese mit eigenen Augen zu erlebenPlatz 2 (2.000 Euro): Theos Wiese e. V. mit dem Projekt „Rund ums Feuchtbiotop“
Der Verein will den Schulgarten zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften um ein Feuchtbiotop erweitern.Platz 3 (1.000 Euro): Grundschule Strohbrück mit dem Anlegen eines Feuchtbiotops
Es soll ein „Grünes Klassenzimmers“ für Unterricht in der Natur geschaffen werden. Unter anderem soll ein ehemaliges Lehrschwimmbecken in ein Feuchtbiotop umgewandelt werden.Platz 4 (500 Euro): FT Vorwärts von 1901 e.V. Kiel / Jugendzeltlager Selker Noor mit einem Projekt zur Naturerlebnis- und Umweltpädagogik für die Gäste des Jugendzeltlagers Selker Noor. Im Zeltlager soll ein „Öko-Zelt“ als Lern- und Materialort eingerichtet werden.
Platz 5 (500 Euro): Deutscher Unterwasser Club Kiel e.V. mit dem Kinderspezialkurs „Lebensraum Wasser“.
Hier werden den Kindern und Jugendlichen Kenntnisse rund ums Wasser und Ökosysteme im Wasser und die Auswirkungen menschlicher Eingriffe vermittelt.
Eine unabhängige Jury, bestehend aus Dr. Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel AG, Alke-Elisabeth Voß, Stadträtin für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität, Prof. Dr. Ilka Parchmann vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) sowie der ehemalige Staatssekretär Ralph Müller-Beck, Leiter für Außen- und Regierungsbeziehungen bei der Transdev GmbH, verteilte die restlichen 3.500 Euro. Im Rahmen einer Sitzung brachten alle Jury-Mitglieder ihre Fachkenntnisse ein und wählten zwei, mit jeweils 1.000 Euro dotierten, Jurypreise aus:
AWO Kinder- und Jugendtreff KiCK mit der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt für Menschen von 6-27 Jahren.
Die „Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt“ in Kiel-Gaarden hilft vor allem Kindern und Jugendlichen, die keine finanziellen Mittel dazu haben, ihre Fahrräder selbst zu reparieren und zu verschönern, fördert ihre Mobilität und vermittelt ihnen dabei wichtige praktische Fähigkeiten.Kleine Hände Kiel e.V. mit „Vom Dach ins Beet - unser Regenwasser-Projekt“
Mit der Nutzung von Regenwasser zur Bewässerung von Hochbeeten soll für sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Wasser sensibilisiert werden.
Für Vereine und Initiativen mit innovativen Projekten, jedoch ohne große Reichweite im Internet, stellt die Jury eine Impulsförderung bereit. Damit können zusätzliche Projekte mit jeweils 250 Euro unterstützt werden.