Stadtwerke Kiel reinigen Wassernetz rund um Molfsee, Flintbek und Preetz
Vom 20. April bis 7. Mai reinigen die Stadtwerke Kiel rund 74 Kilometer Trinkwasser-Leitungen in ihrem Versorgungsgebiet. Die Maßnahme kann zu vorübergehenden Versorgungsunterbrechungen, Druckschwankungen und Eintrübungen des Trinkwassers führen. Betroffen sind über 5.600 Hausanschlüsse in Schulensee, Rammsee, Molfsee, Flintbek, Kleinflintbek und Preetz. Die Arbeiten können auch zu Beeinträchtigungen in den angrenzenden Gebieten führen.
„Durch den kontinuierlichen Wasserfluss reinigt sich unser über 1.780 Kilometer langes Trinkwassernetz nahezu von selbst. Dennoch gehen wir auf Nummer sicher und reinigen zusätzlich unsere Rohre im Laufe der Zeit. Denn unsere Kunden sollen jederzeit das kühle, erfrischende und klare Wasser genießen können“, teilt Sönke Schuster, Sprecher der Stadtwerke Kiel AG, mit.
Die Wassernetzspülung führt die Firma „Hammann“ montags von 12:00 Uhr bis 18:30 Uhr, dienstags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 18:30 Uhr sowie freitags von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr durch. Betroffene Adressen und die Spülzeiten liegen auf der Website des Energieversorgers unter www.stadtwerke-kiel.de/stoerungen.
Für die umfangreiche Netzspülung kommt die sogenannte Wassersaugspülung zum Tragen. Dabei erzeugt eine Saugpumpe eine erhöhte Fließgeschwindigkeit in den Leitungen. So lösen sich zuverlässig die mineralischen Ablagerungen an den Innenwänden.
Schuster weist hin: „Diese Eisen- und Manganrückstände sind gesundheitlich vollkommen unbedenklich, können jedoch zu Eintrübungen des Trinkwassers führen. Sollte sich im Rahmen der Maßnahme das Wasser eintrüben, ist es hilfreich, das Trinkwasser kurzzeitig fließen zu lassen. Dann verschwinden die für die Eintrübung verantwortlichen mineralischen Ablagerungen nach kurzer Zeit.“
Während dieses Vorgangs empfiehlt das Unternehmen, keine weiße Wäsche zu waschen und bittet für mögliche Einschränkungen während der Netzspülung um Verständnis.
„Unser Trinkwasser gehört bundesweit zu den besten Wassern und kann sich in Qualität und Geschmack mit jedem Mineralwasser messen. Das soll auch zukünftig so bleiben“, so Schuster abschließend.