27. November 2019

„Stadtwerke Kiel Umweltpreis“ verteilt 11.500 Euro: Über 31.000 Onlinevotings küren herausragende Umweltprojekte

Bereits zum vierten Mal vergeben die Kieler Stadtwerke ihren mit bis zu 12.000 Euro dotierten Umweltpreis. Im Rahmen einer mehrstufigen Online-Abstimmung sowie einer Jurybewertung vergab der Energieversorger in diesem Jahr insgesamt 11.500 Euro. Seit August konnten Vereine, Initiativen und andere engagierte Gruppen hierfür ihre gemeinnützigen Projekte einreichen. Heute (27. November) erhielten die Sieger aus den 25 eingereichten Beiträgen ihre Preise.

„Unser Umweltpreis ist ein Publikumswettbewerb mit Jurybeteiligung. Das macht ihn auch so besonders. Denn jeder kann kostenlos Projekte einreichen aber auch online mitentscheiden, welche ökologischen Maßnahmen gefördert werden“, teilt Dr. Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel AG, mit.

Am 21. August startete der diesjährige Stadtwerke Kiel Umweltpreis mit der Bewerbungsphase unter umweltpreis.stadtwerke-kiel.de. Diese stand allen Interessierten bis zum 12. November zur Verfügung, um sich mit einem Umweltprojekt für einen der Preise zu bewerben.

Über die mit insgesamt 7.000 Euro dotierten fünf Publikumspreise entschieden dabei alle mit. Hierfür stand die Umweltpreis-Plattform zwischen dem 22. Oktober und 14. November offen. Während dieser Qualifizierungsphase hatte jeder Besucher die Möglichkeit, einmal täglich seine Stimme für ein Projekt abzugeben.

Parallel hierzu konnten weitere Maßnahmen für den Umweltpreis eingereicht werden. Die zehn Projekte, die am Ende der Phase die meisten Onlinestimmen vorwiesen, rückten ins Finale um die Publikumspreise vor. Hier starteten die acht Finalisten erneut mit null Stimmen. Anders als bei der Qualifizierungsphase konnte vom 12. bis 14. November jeder Besucher jedoch nur einmal abstimmen. Im Anschluss standen die Sieger der Publikumspreise fest.

„Umweltschutz lebt vom Engagement aller. Und das erreichen wir mit unserer Onlineplattform optimal. Über 31.000 Stimmen gaben die User für die Projekte ab. Das Interesse und die Community sind riesig“, nennt Teupen eine Zahl, die verdeutlicht, dass der Umweltpreis in der Öffentlichkeit gut ankommt.

Den ersten Publikumspreis und somit 3.000,00 Euro gewinnt das Projekt „Lebensmittel retten“ vom Verein foodsharing Kiel. Den zweiten Platz im Ranking der Öffentlichkeit und damit 2.000,00 Euro erreichte das Glückslokal mit ihrem Projekt „Kieler Sharing Community“. Dritter Preisträger ist die Max-Planck-Schule und erhält somit 1.000 Euro für ihre „NUN AG – Naturgarten-Umwelt-Nachhaltigkeit“.

Auf den vierten Platz voteten die User den Malteser Hilfsdienst Kiel e.V.. Mit den 500,00 Euro finanziert der Verein Trinkflaschen für den Sanitätsdienst und vermeidet so erheblichen Plastikmüll. Fünfter Platz im Publikumswettbewerb und somit auch 500 Euro erhält der Kindergarten Boksee e.V. für sein Projekt „Ein Kinder-Garten für den Kindergarten“.

Für besonders herausragende Umweltprojekte vergab eine Jury unabhängig von Platzierungen und Stimmenanzahl jeweils 1.000,00 Euro an drei Projekte. Die Jury setzt sich zusammen aus Prof. Dr. Ilka Parchmann (Direktorin am Leibniz-Institut für Pädagogik, Vizepräsidentin an der Christian-Albrechts-Universität), Doris Grondke (Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt), Ralph Müller-Beck (Staatssekretär a.D.) und Dr. Jörg Teupen (Vorstand Technik und Personal Stadtwerke Kiel AG).

Im Rahmen einer Sitzung brachten alle Jury-Mitglieder ihre Fachkenntnisse ein und entschieden sich abschließend für zwei Projekte aus dem Bereich Umweltbildung und eines aus der Kategorie Klima- und Naturschutz. Frau Prof. Dr. Parchmann überreichte 1.000 Euro an das Projekt „Schulgarten“ der Lilli-Martius-Schule. Frau Grondke prämierte Pädiko Kita Einstein und ihren „Upcycling-Mittwoch“ mit 1.000 Euro und Herr Müller-Beck übergab 1.000 Euro an die Maßnahme „Unser Strand – Kippenfrei“ von der Studierenden-Gruppe des Moduls ´Ocean Sustainability´.

Für Vereine und Initiativen, die innovative Projekte einreichen, aber keine große Reichweite im Internet hatten, steht noch eine Impulsförderung in Höhe von insgesamt 2.000 Euro der Jury zur Verfügung. So können bis zu acht weitere Projekte mit jeweils 250 Euro gefördert werden.

„Aufgrund der tollen Projekte haben wir uns für sechs Maßnahmen entschieden, die eine Förderung von uns erhalten“, teilt Teupen mit und fügt abschließend an, dass „die Jury insgesamt begeistert ist, so viele Projekte zu sehen, in denen sich auch viele kleine Kinder mit dem Thema Umweltschutz auseinander setzen.“

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