Stadtwerke Kiel AG



Der Weg zum Küstenkraftwerk

Die Zukunft der Energieversorgung hat in Kiel für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Bereits seit 2007 haben wir zahlreiche Varianten geprüft. Und haben dabei gut zugehört: Nach vielen Gesprächen mit der Wirtschaft, nach umfangreichen Bedarfs- und Umweltanalysen fiel 2013 die Entscheidung für ein modulares und flexibles Gasmotorenheizkraftwerk, das sich in Verbindung mit einem Wärmespeicher und einem Elektrodenkessel optimal in die Erzeugungslandschaft der Region integriert.

Warum das Küstenkraftwerk?

Seit über 100 Jahren versorgen die Kieler Stadtwerke die Menschen mit Wärme. Seit über 100 Jahren sind wir auch zuständig für die Zukunft der Fernwärme in Kiel. Das alte kohlebetriebene Gemeinschaftskraftwerk musste ersetzt werden. Die Kieler Stadtwerke suchten deshalb eine zukunftsfähige Lösung für die Versorgung in ihrer Stadt.

Da reicht heute aber nicht einfach die zuverlässige Bereitstellung von Energie. Heute geht es auch darum, Wärme und Strom so klimafreundlich wie möglich zu produzieren. Mit dieser klaren Mission wurde das Küstenkraftwerk entwickelt.

Die Ziele eines nachhaltigen Klimaschutzes sowie die zuverlässige und flexible Versorgung der Stadt mit Strom und Wärme sind mit dem Energieträger Erdgas aktuell und mit einem modularen und flexiblen, hocheffizienten Gasmotorenheizkraftwerk der neuesten Generation am besten zu erreichen.

Das Küstenkraftwerk baut eine Brücke in Richtung Klimaneutralität 2050. Mit seinem hohen Wirkungsgrad und den flexibel und schnell zu- und abschaltbaren Gasmotoren deckt das Küstenkraftwerk genau die Bedürfnisse ab, die künftig gefordert sind und verringert den Kohlendioxidausstoß um mehr als 70 Prozent.

Das Küstenkraftwerk ist der entscheidende Schritt in Kiels Energiezukunft.



November: Entscheidung Standort


April: Entscheidung Gasmotoren

2013 - 2015: Kampfmittelräumung und Baufeldvorbereitung

März: Baubeginn Wärmespeicher

Juni: Aufstellung Elektrodenkessel

Juli: Unterzeichneten in Kiel maßgebliche Verträge für das Kraftwerksprojekt: (hinten, v. l.) Gerrit Koll (Business-Unit-Leiter Energie und Kraftwerkstechnik Kraftanlagen München), Alexander Gremm (Geschäftsführer Kraftanlagen München), Oliver Klitzke (Executive Operations GE Germany), Norbert Hetebrüg (Vertriebsleiter Jenbacher Gasmotoren von GE); (vorne, v. l.) Frank Meier (Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Kiel AG), Dr. Jörg Teupen (Vorstand Technik und Personal Stadtwerke Kiel AG)

September: Fertigstellung Fundament Wärmespeicher

Dezember: Start kommerzieller Betrieb Elektrodenkessel



Mai: Schließung Wärmespeicher


April: Baubeginn Motorenhalle

November: Anlieferung Schornsteine

Januar: So sah die Baustelle im 2018 aus:

Januar: Anlieferung 10. Motor

Februar: Anlieferung 20. Motor

März: Start Inbetriebsetzungsphase

August: First Fire



Jahresende: Start Probebetrieb



Januar: voraussichtlicher Start kommerzieller Betrieb Küstenkraftwerk


Woher kommt der Name?

Küstenkraftwerk


Ein Name sorgt für Identität und Bekanntheit und positioniert das neue Kraftwerk eindrucksvoll: An der Namensgebung für ihr neues Gasmotorenheizkraftwerk haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kieler Stadtwerke engagiert beteiligt. Im Rahmen eines Wettbewerbs hatten sie die Möglichkeit, entsprechend vorgegebener Kriterien Vorschläge zu entwickeln. Eine sowohl intern als auch extern besetzte Jury hat diese Entscheidung getroffen.