Segelschulschiff Thor Heyerdahl

  • Unser Engagement

    Die Thor Heyerdahl ist ein Traditionssegler, auf dem Bildungsarbeit auf eine ganz besondere Art und Weise geleistet und gelebt wird. Kindern und Jugendlichen werden mit der Arbeit auf dem Schiff nicht nur ganz neue Perspektiven eröffnet. Sie lernen, Verantwortung zu tragen, sich in ein Team einzufügen, mit diesem erfolgreich zu arbeiten und sich füreinander einzusetzen.

    Die Kids müssen Herausforderungen meistern, die ihnen in unserer heutigen, oft sehr technisierten und bequemen Welt kaum noch begegnen. Der Lohn: Wer genug Mut hat, sich diesen neuen Herausforderungen zu stellen, wird an ihnen wachsen und gestärkt von Bord gehen.

    Die Crew der Thor Heyerdahl schult so von Grund auf wichtige Werte, die nicht nur dem Einzelnen zugutekommen, sondern auch der Gesellschaft. Das finden wir wegweisend und fördern dieses Projekt deshalb von Herzen gern.

    Wir unterstützen die Thor Heyerdahl jährlich mit einer Spende in Höhe von 5.000 €.

Person über Bord! Person über Bord!

Ausbildungstörn an Bord des Segelschulschiffs „Thor Heyerdahl“

von Alexandra Andrae und Hanna Radeck

„Person über Bord! Person über Bord!“ erschallt ein lauter Schrei vom Achterdeck. Sofort entsteht ein lebhaftes Treiben. Menschen laufen los, innerhalb von Sekunden werden zwei Rettungsringe über Bord geworfen, nur wenig später folgt die PoB-Boje (Person-over-Board-Boje). Eine spezielle auf etwa zwei Meter ausfahrbare, leuchtende Boje, die an der Spitze mit einer Fahne versehen ist und die die im Wasser treibende Person markiert, damit sie schnell wieder aufgefunden werden kann. Da ertönt auch schon das internationale Notsignal über die Schiffsklingel: sieben kurze und ein langes Signal. Das Hauptdeck füllt sich mit Menschen, die sich ihre Rettungsweste anlegen und sich geordnet in Gruppen aufstellen. Die Vollständigkeit wird geprüft und Aufgaben werden verteilt, alles nimmt seinen Lauf. Wenig später wird die über Bord gegangene Person ins Rettungsboot gehoben. Zum Glück war es auch nur ein Rettungsring. Das Ganze war nur eine Übung beim Ausbildungstörn an Bord der Thor Heyerdahl. Alle Rettungsmittel wieder an Bord, lachende Gesichter, die Übungssituation ist vorbei.


Früher Morgen am nächsten Tag: Schon wieder ein großes Gewusel auf dem Hauptdeck. Rechts und links neben der Bordwand werden Schlauchboote ins Wasser gelassen. Schnell werden noch der Proviant und wasserdichte Säcke mit Schlafsäcken und etwas Kleidung an Bord gereicht. Heute gehen alle Teilnehmer*innen in Gruppen von ca. 8-10 Personen auf eine kleine Expedition in der dänischen Inselwelt. Nur Start- und Endpunkt sowie ein paar Rahmenbedingungen werden ihnen mit auf den Weg gegeben, alles andere ist ungewiss und bleibt ein Abendteuer. Die Expeditionen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Reisen: Eine Strecke mit dem Schlauchboot zurücklegen, selbst navigieren, an Land das Nachtlager aufschlagen, sich selbst verköstigen, in der Gruppe als Team die Herausforderung meistern. So fördern wir unter anderen Teamgeist, Übernahme von Verantwortung und Konfliktmanagement bei unseren jugendlichen Teilnehmern. Auch unsere Crew macht diese Erfahrung im Rahmen einer Kurzexpedition selbst.

 

Auf dem Ausbildungstörn diesen Herbst wurden 32 neuen ehrenamtlichen Mitgliedern der Stammbesatzung die erforderlichen Grundlagen zur Arbeit mit Jugendlichen an Bord des Segelschulschiffs Thor Heyerdahl vermittelt. Die intensive Trainingswoche umfasste Inhalte aus vielfältigen Bereichen. So ging es zum einen um Sicherheit und Erlebnispädagogik an Bord, aber auch um die Ausbildung in allen Bereichen wie traditionelle Seemannschaft, Nautik, Technik und Proviant.Wenn nicht grade Corona den Törnplan bestimmt, finden jedes Jahr mehrere Aus- und Fortbildungstörns an Bord der Thor Heyerdahl statt, auf denen alle Teilnehmer*innen gut auf das ehrenamtliche Arbeiten mit Jugendlichen an Bord vorbereitet werden.

 

Nach dem Ausfall einiger Fahrten aufgrund von Corona, sind wir glücklich, dass ab Mitte Juli wieder Reisen an Bord der Thor Heyerdahl durchgeführt werden konnten. Mit einem strengen Hygienekonzept basierend auf einer Kontaktreduktion sowie einem Corona-Test vor Beginn der Reise, konnte zumindest in der zweiten Hälfte der Sommersaison gesegelt werden. Für uns bleibt es ein Jahr voller (organisatorischer und finanzieller) Herausforderungen - desto mehr freuen wir uns über die großzügige Unterstützung der Stadtwerke Kiel, die einen wichtigen Beitrag dazu geleistet haben, dass unser Ausbildungstörn auch dieses Jahr stattfinden konnte. Besonders in Zeiten wie diesen, wissen wir die Unterstützung unserer Förderer sehr zu schätzen.

Wir sagen ganz herzlichen Dank!

Ihr möchtet mehr erfahren: www.thor-heyerdahl.de


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