Damit die Fernwärme vom Gemeinschaftskraftwerk Kiel (GKK) auch westlich der Förde gut ankommt, haben wir den kürzesten Weg gewählt. Und einen Tunnel unter der Kieler Förde gegraben. 1.368 Meter lang, bis zu fünf Meter im Durchmesser, bis zu 38,3 Meter tief unterhalb des Wasserspiegels. Der Sinn: Der Tunnel sichert den schnellstmöglichen Energietransfer und damit den geringsten Energieverlust.
In dem begehbaren Tunnel strömt durch eine dicke, gut isolierte Röhre das bis zu 130 Grad heiße Fernwärme-Heizwasser in Richtung Westufer. Nach Gebrauch auf 50 Grad abgekühlt, kommt es dann durch eine zweite Röhre im Tunnel wieder zurück ins GKK, um dort wieder aufgeheizt und von neuem auf die Reise geschickt zu werden.