Die Stadtwerke Kiel bauen ihr Fernwärmenetz weiter aus.
Bis zum Herbst kann es deshalb im Stadtteil
Düsternbrook zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Betroffen sind neben der Düppelstraße auch die
Moltkestraße und Caprivistraße sowie die Bartelsallee.
„Wir bedauern, wenn es durch die Arbeiten teilweise zu
Verzögerungen im Durchgangsverkehr kommt oder Parkplätze
nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Um die
Behinderungen so gering wie möglich zu halten, gehen
wir beim Verlegen der Leitungen abschnittsweise vor",
sagt Stadtwerke-Sprecher Wolfgang Podolske.
Fernwärme ist sicher, sauber, zuverlässig - und damit auch
für die Landeshauptstadt eine zukunftsweisende Energieversorgung.
Schon heute sind im Stadtgebiet mehr als 69.000
Haushalte und öffentliche Einrichtungen an das Fernwärmenetz
angeschlossen. In den kommenden Jahren soll die Zahl
weiter erhöht werden. „Im Rahmen des Projekts Fernwärmeausbau
verlegen wir in diesem Jahr auch in Düsternbrook
neue Leitungen. Das ermöglicht den Anschluss von weiteren
650 Haushalten ans Wärmenetz", sagt Podolske. Die Stadtwerke
investierten allein in diesem Bereich rund 800.000 Euro,
so der Sprecher.
Aktuell heben Arbeiter in der Düppelstraße einen Graben für
die künftigen Versorgungsleitungen aus. In den kommenden
Wochen werden dann auch in Richtung Bartelsallee und in der
Moltkestraße sowie in der Caprivistraße neue Leitungen verlegt.
Bis zum Beginn der Heizperiode im Oktober sind die Arbeiten
abgeschlossen.
Im Zuge des Ausbaus bekommt die Düppelstraße zwischen
Forstweg und Moltkestraße eine komplett neue Fahrbahn. Der
Grund: Die bestehende Asphaltdecke ist sehr marode, so
dass nach der Leitungsverlegung in Abstimmung mit der Stadt
Kiel die Oberfläche erneuert wird. In diesem Zeitraum - voraussichtlich
zwei Tage - kommt es zu weiteren Verkehrsbehinderungen.
Die Hauseigentümer in den Straßenzügen wurden bereits umfangreich
über den Leitungsausbau informiert - unter anderem
mit Briefen und Informationsveranstaltungen. Die Anwohner
werden in diesen Tagen noch einmal gesonderten Anschreiben
über die Verkehrsbehinderungen informiert. „Auch während
der Arbeiten suchen wir den direkten Kontakt zu den Anwohnern
und wollen sie so wenig wie möglich einschränken",
kündigt Podolske an. So solle etwa kurzfristiges Parken weiterhin
möglich sein, wenn es den Bauablauf nicht störe.
18.04.2012: Verkehrsbehinderungen in Düsternbrook erwartet
Stadtwerke bauen Fernwärmenetz aus
