18.04.2012: Verkehrsbehinderungen in Düsternbrook erwartet
Stadtwerke bauen Fernwärmenetz aus
Die Stadtwerke Kiel bauen ihr Fernwärmenetz weiter aus. Bis zum Herbst kann es deshalb im Stadtteil Düsternbrook zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen. Betroffen sind neben der Düppelstraße auch die Moltkestraße und Caprivistraße sowie die Bartelsallee. „Wir bedauern, wenn es durch die Arbeiten teilweise zu Verzögerungen im Durchgangsverkehr kommt oder Parkplätze nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten, gehen wir beim Verlegen der Leitungen abschnittsweise vor", sagt Stadtwerke-Sprecher Wolfgang Podolske.

Fernwärme ist sicher, sauber, zuverlässig - und damit auch für die Landeshauptstadt eine zukunftsweisende Energieversorgung. Schon heute sind im Stadtgebiet mehr als 69.000 Haushalte und öffentliche Einrichtungen an das Fernwärmenetz angeschlossen. In den kommenden Jahren soll die Zahl weiter erhöht werden. „Im Rahmen des Projekts Fernwärmeausbau verlegen wir in diesem Jahr auch in Düsternbrook neue Leitungen. Das ermöglicht den Anschluss von weiteren 650 Haushalten ans Wärmenetz", sagt Podolske. Die Stadtwerke investierten allein in diesem Bereich rund 800.000 Euro, so der Sprecher.

Aktuell heben Arbeiter in der Düppelstraße einen Graben für die künftigen Versorgungsleitungen aus. In den kommenden Wochen werden dann auch in Richtung Bartelsallee und in der Moltkestraße sowie in der Caprivistraße neue Leitungen verlegt. Bis zum Beginn der Heizperiode im Oktober sind die Arbeiten abgeschlossen.

Im Zuge des Ausbaus bekommt die Düppelstraße zwischen Forstweg und Moltkestraße eine komplett neue Fahrbahn. Der Grund: Die bestehende Asphaltdecke ist sehr marode, so dass nach der Leitungsverlegung in Abstimmung mit der Stadt Kiel die Oberfläche erneuert wird. In diesem Zeitraum - voraussichtlich zwei Tage - kommt es zu weiteren Verkehrsbehinderungen.

Die Hauseigentümer in den Straßenzügen wurden bereits umfangreich über den Leitungsausbau informiert - unter anderem mit Briefen und Informationsveranstaltungen. Die Anwohner werden in diesen Tagen noch einmal gesonderten Anschreiben über die Verkehrsbehinderungen informiert. „Auch während der Arbeiten suchen wir den direkten Kontakt zu den Anwohnern und wollen sie so wenig wie möglich einschränken", kündigt Podolske an. So solle etwa kurzfristiges Parken weiterhin möglich sein, wenn es den Bauablauf nicht störe.