Auch bei den aktuell tiefen Temperaturen gewährleisten die Stadtwerke Kiel eine sichere und zuverlässige Wärmeversorgung für Kiel. Denn neben dem Gemeinschaftskraftwerk (GKK) auf dem Ostufer garantieren weitere Kraft- und Heizwerke die Wärmeproduktion.
„Auch bei den lang anhaltenden niedrigen Temperaturen muss niemand frieren. Denn auch an kältesten Wintertagen garantieren wir mit unseren Kraft- und Heizwerken eine sichere Fernwärmeversorgung", sagt Stadtwerke-Sprecher Wolfgang Podolske. „Zu Normalverbrauchszeiten garantiert das Gemeinschaftskraftwerk Kiel problemlos die Wärmeproduktion. Für die ganz besonders kalten Tage haben wir ein paar Spitzenlastwerke in Reserve. Und die gehen im Bedarfsfall ganz schnell ans Netz, ferngesteuert und fast vollautomatisch. Zentral von unserer Fernwärme-Leitwarte aus, einer der modernsten in Europa", so Podolske weiter.
Neben dem Gemeinschaftskraftwerk Kiel (GKK) mit 295 Megawatt (MW) Wärmeleistung, stehen den Stadtwerken noch das Heizkraftwerk in der Humboldtstraße (HKWH) mit 155 MW und die Heizwerke Nord mit 175 MW, West mit 36 MW, Ost mit 60 MW sowie das Müllheizkraftwerk (MHKW) mit 35 MW zur Verfügung. An einem normalen Wintertag liefern das GKK, das HKWH und MHKW die Wärme für Kiel.
„Übersteigt die Wärmelast circa 250 MW beginnen die Heizwerke mitzulaufen. So ist sichergestellt, dass kein Werk an der Leistungsgrenze produziert", erklärt Podolske. „Und fällt sogar die größte Erzeugungseinheit einmal aus, können die anderen Einheiten die Produktion übernehmen. Durch diese Redundanz gewährleisten wir unsere sichere und zuverlässige Versorgung mit Fernwärme".
Kälte setzt den wasserführenden Hausinstallationen zu
Wer Wasserleitungen in unbeheizten Räumen oder im Außenbereich seines Hauses betreibt, sollte unbedingt Schutzmaßnahmen ergreifen. „Die anhaltende Kälte", so Podolske „sorgt für die ersten Wasserschäden in den Hausinstallationen unserer Kunden. Insbesondere Wasseruhren, die sich in unbeheizten Räumen befinden, sind neuralgische Punkte. Die Glasscheibe über der Messanzeige kann leicht zerbersten, wenn das Wasser darunter gefriert und sich ausdehnt. An dieser Stelle kann dann Wasser ungehindert austreten. Das kann natürlich gravierende Schäden nach sich ziehen."
Die Stadtwerke raten daher ihren Kunden, Räume in denen sich Wasserleitungen oder Wasseruhren befinden, soweit möglich, zu beheizen. Wo dies nicht möglich ist, sollten Uhren und Leitungen unbedingt isoliert werden. „Ein Stück Schaumstoff oder eine dicke Schicht aus Zeitungspapier, fest um die Wasseruhr gewickelt und verschnürt, hält schon mal die schlimmste Kälte ab" rät Podolske.
Aus Leitungen, die sich außerhalb des Hauses, beispielsweise an der Außenwand, befinden, sollte unbedingt das Wasser abgelassen und die Wasserzufuhr abgestellt werden.
02.02.2012: Niemand muss frieren - auch Wasserleitungen nicht
Sicher durch die kalten Tage: Zuverlässige Wärmeversorgung für Kiel
